Alle Tracks eines SoundCloud-Künstlers herunterladen
Profil-Link von SoundCloud einfügen und die Tracks eines Künstlers einzeln speichern – auch dann, wenn unter den Titeln kein Download-Button steht. Kostenlos im Browser, ohne Anmeldung, ohne Programm, am Rechner wie am Handy.
Kein Download-Button? Bei einem ganzen Profil fehlt er fast immer
Die meisten landen hier, weil unter den Titeln eines Profils kein Download-Button steht – und bei einem kompletten Katalog fällt das noch stärker auf als bei einem einzelnen Song. Das ist kein Fehler deines Browsers und liegt auch nicht an deinem Konto: SoundCloud blendet den offiziellen Download nur bei den Titeln ein, für die der Uploader ihn ausdrücklich freigeschaltet hat, und bei einem ganzen Profil tut das kaum jemand; bei Label-Veröffentlichungen praktisch nie. Dazu kommt eine Einschränkung, die selten jemand dazusagt: Die offizielle Funktion gibt es nur im Desktop-Browser, in der SoundCloud-App auf dem Handy fehlt sie komplett, egal wie lange du im Menü suchst. Ist der Button da, nimm ihn – dann bekommst du die Originaldatei des Künstlers, und die schlägt jeden Konverter, auch diesen hier. Fehlt er, bleibt der Weg über den Link: Profil-Adresse oben einfügen, und du kannst alle Tracks eines SoundCloud-Künstlers herunterladen, die das Profil öffentlich ausliefert – Titel für Titel, jeder mit eigenem Button. Voraussetzung ist nur, dass das Profil öffentlich abrufbar ist.
In drei Schritten alle Tracks eines Künstlers herunterladen
Erstens: Öffne das Profil auf SoundCloud und kopiere die Adresse. Am Rechner genügt die Adresszeile, in der App tippst du auf die drei Punkte und dann auf „Share“ (Teilen) und „Copy Link“ (Link kopieren) – SoundCloud übersetzt seine Oberfläche nicht ins Deutsche, du hältst also nach den englischen Beschriftungen Ausschau. Eine Profil-Adresse sieht aus wie soundcloud.com/kuenstlername, dahinter steht nichts mehr; steht /sets/ darin, hast du ein Album oder Set erwischt, und dafür ist die Seite SoundCloud-Playlist herunterladen zuständig. Zweitens: Füge die URL oben ein und drücke auf „Starten“. Wir lesen das Profil aus und listen die Top-Tracks mit Laufzeit auf, jeden mit eigenem Download-Button; kurze on.soundcloud.com-Adressen aus dem Teilen-Menü versteht der Converter genauso. Drittens: Wähle einmal das Format – MP3, M4A oder FLAC – und hole dir die Tracks, die du behalten willst; sie kommen fertig getaggt mit Titel, Künstler und Cover an, statt als Ordner voller Nummern. Neben Profilen funktioniert auch die öffentliche Likes-Seite eines Nutzers: soundcloud.com/nutzername/likes. Und falls SoundCloud den offiziellen Download bei einem Titel doch anbietet, findest du ihn am Rechner unter „More“ (Mehr) → „Download file“ (Datei herunterladen).
Sichern, bevor Tracks verschwinden: eigene Uploads, Label-Kataloge und Likes
Der eigentliche Grund, ein ganzes Profil zu speichern, ist selten Bequemlichkeit – es ist die Sorge, dass die Tracks irgendwann nicht mehr da sind. Uploads verschwinden, wenn ein Künstler aufräumt, ein Konto ausläuft, ein Label eine Takedown-Anfrage schickt oder jemand von Pro zurück auf ein kostenloses Konto wechselt; SoundCloud ist eine Vertriebsplattform und war nie als dein Archiv gedacht. Am saubersten ist der Fall beim eigenen Material: Fügst du dein eigenes Profil ein, holst du deine Uploads mit Cover und Tags zurück auf eine Festplatte, die dir gehört – rechtlich der unkomplizierteste Download auf dieser ganzen Seite, weil das Material von dir stammt. Dasselbe gilt für kleine Imprints, die den Kanal ihres Labels sichern wollen, bevor jemand die Zugangsdaten verlegt oder ein Vertrag ausläuft. Für alles, was du nur entdeckt hast, ist deine Likes-Liste oft die einzige Spur: Ist sie öffentlich gestellt, lässt sie sich über soundcloud.com/nutzername/likes einlesen und Titel für Titel sichern – ist sie privat, kommen wir nicht heran, und das sagen wir dir lieber vorher als hinterher. Einen Punkt unterschätzen dabei viele: Die Offline-Titel aus SoundCloud Go+ sind keine Dateien, sondern DRM-geschützte Kopien innerhalb der App – sie wandern weder auf einen USB-Stick noch in ein DJ-Set und sind weg, sobald das Abo endet.
PC, Mac, Handy – und welches Format du nimmst
Es gibt nur diese eine Seite: keine Desktop-Fassung, keine Handy-App, keine Browser-Erweiterung, kein Konto. Unter Windows und macOS landen die Dateien im Ordner „Downloads“ und lassen sich von dort in Apple Music, VLC, foobar2000, Mp3tag oder eine DJ-Bibliothek ziehen. Auf dem iPhone lädst du in Safari herunter, nicht in der SoundCloud-App: Der Pfeil neben der Adresszeile führt zur fertigen Datei, die danach in der Dateien-App unter „Downloads“ liegt – je nach Safari-Einstellung lokal auf dem Gerät oder in iCloud Drive. Android speichert über Chrome im Download-Ordner, den Player wie VLC, Poweramp oder Musicolet beim nächsten Scan von allein einlesen; bei einem kompletten Profil planst du besser WLAN ein, weil da schnell mehrere Hundert MB zusammenkommen. Beim Format gilt: MP3 läuft wirklich überall, vom Autoradio bis zur DJ-Software, M4A liegt am dichtesten an SoundClouds nativem AAC und muss am wenigsten neu kodiert werden, FLAC ist der verlustfreie Container fürs Archiv – WAV bieten wir bewusst nicht an, weil eine verlustbehaftete Quelle darin nur ein Vielfaches an Platz belegt, ohne einen einzigen Ton zurückzuholen. Und zur Qualität ohne Schönfärberei: SoundCloud streamt selbst verlustbehaftet, meist rund 128 kbps als MP3 und höchstens 256 kbps als AAC; wir zielen beim Umwandeln auf bis zu 320 kbps, rechnen aber nichts künstlich hoch – mehr Details, als im Stream stecken, kann kein Werkzeug erfinden. Welches Format wofür taugt, liest du auf der Seite SoundCloud zu MP3 konvertieren.
Wenn nicht alle Tracks ankommen – die echten Gründe
Zuerst die wichtigste Einschränkung: Ein Profil-Link liefert die Top-Tracks, nicht jede Datei, die der Künstler je hochgeladen hat – genau das gibt die Profilseite selbst her, und wer dir mit einem einzigen Einfügen die komplette Diskografie verspricht, übertreibt. Willst du wirklich alles runterladen, arbeitest du die Struktur des Profils ab: Album- und Set-Links (sie enthalten /sets/) gehören in den Playlist-Tab, einzelne Titel fügst du als eigene Track-Links ein – das sind ein paar Klicks mehr, dafür stimmt am Ende die Liste. Nicht erreichbar sind zudem regional gesperrte Uploads, Titel, die seit deinem letzten Besuch gelöscht wurden, private Uploads ohne Freigabe-Link und alles, was hinter Go+ oder einem Kopierschutz liegt; gibt SoundCloud von sich aus nur eine Vorschau frei, existiert auch nur diese, und solche Sperren umgehen wir nicht. Reposts und fremde Likes zählen übrigens nicht als Uploads eines Profils und tauchen deshalb gar nicht erst in der Liste auf. Ausgeliefert wird immer Titel für Titel und nie als ZIP – ein einziger gesperrter Track würde sonst das komplette Archiv scheitern lassen, während dir beim Einzeldownload am Ende genau dieser eine Titel fehlt und der Rest ankommt. Hängt etwas, hilft ein zweiter Anlauf: Die erzeugten Links gelten nur wenige Minuten, und die fertigen Dateien löschen wir von unseren Servern, sobald dein Browser sie abgeholt hat.
Urheberrecht: Privatkopie in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Das ist keine Rechtsberatung, aber ein paar Punkte solltest du kennen, bevor du einen ganzen Katalog speicherst. Unbedenklich sind drei Fälle: deine eigenen Uploads, Titel, die der Künstler selbst als „Free Download“ freigegeben hat – das meint die Freigabe durch den Künstler und hat nichts damit zu tun, dass dieses Werkzeug kostenlos ist –, und Material unter einer Creative-Commons-Lizenz. In Deutschland erlaubt § 53 UrhG die Privatkopie für den eigenen Gebrauch, aber nicht aus einer offensichtlich rechtswidrigen Quelle, und sie deckt weder Weitergabe noch Veröffentlichung ab; hinzu kommt, dass die GEMA die Rechte vieler Urheber wahrnimmt. Österreich hat die Privatkopie enger gefasst und nimmt Kopien aus zweifelhaften Quellen ausdrücklich aus, während die Schweiz das Herunterladen zum privaten Gebrauch erlaubt und nur das Hochladen und Verbreiten verbietet – drei Länder, drei Antworten, und eine pauschale Aussage wäre für zwei davon schlicht falsch. Sobald Musik öffentlich läuft, im Club, auf einer Veranstaltung oder in einem Stream, kommen Lizenzfragen dazu: in Deutschland über die GEMA, in Österreich über die AKM, in der Schweiz über die SUISA. Technisch kommen wir ohnehin nur an öffentlich abrufbare Titel, und einen Kopierschutz fassen wir nicht an – was du speicherst und wie du es verwendest, entscheidest und verantwortest du; im Zweifel fragst du beim Künstler nach oder lässt es anwaltlich prüfen.
Vom SoundCloud-Link zur Datei in drei Schritten
Kein Handbuch, keine Einstellungen. Wer einen Link kopieren kann, kann SoundyLoader benutzen.
SoundCloud-Link kopieren
Öffne einen Track, ein Set oder ein Profil, tippe auf Teilen und kopiere die URL.
Einfügen und Format wählen
Füge den Link in SoundyLoader ein und wähle MP3, M4A oder FLAC.
Sofort herunterladen
Wir verarbeiten das Audio auf unseren Servern und liefern dir eine fertige Datei.
Frequently asked questions
Kann ich alle Songs eines SoundCloud-Künstlers herunterladen?
Nicht den kompletten Katalog – ein Profil-Link liefert die Top-Tracks, also genau das, was die Profilseite selbst ausgibt. Für alles darüber hinaus arbeitest du die Struktur des Profils ab: Album- und Set-Links mit /sets/ in den Playlist-Tab, einzelne Titel als eigene Track-Links. Das sind ein paar Klicks mehr, dafür verspricht dir hier niemand eine vollständige Diskografie, die SoundCloud gar nicht herausgibt.
Wie sichere ich meine eigenen SoundCloud-Uploads?
Füge dein eigenes Profil oben ein und lade die aufgelisteten Titel herunter – sie kommen mit Titel, Künstler und Cover in den Metadaten an, dein Backup ist also eine nutzbare Bibliothek und kein Ordner voller Nummern. Nimm FLAC, wenn beim Archivieren nichts weiter neu kodiert werden soll, und MP3, wenn die Dateien überall laufen müssen. Mach es, bevor du es brauchst: Die meisten suchen erst nach einem Backup, wenn die Festplatte schon hin ist.
Kann ich die Likes eines SoundCloud-Profils sichern?
Ja, solange die Likes-Seite öffentlich ist: Die Adresse soundcloud.com/nutzername/likes lässt sich genauso einfügen wie ein Profil-Link, und du bekommst die gelikten Titel einzeln zum Speichern. Sind die Likes privat gestellt, kommen wir nicht heran – daran ändert kein Werkzeug etwas. Für viele ist diese Liste die einzige Übersicht über alles, was sie je entdeckt haben, und genau deshalb lohnt sich die Sicherung, bevor einzelne Tracks offline gehen.
Warum fehlen Tracks eines SoundCloud-Profils in der Liste?
Weil die Liste die Top-Tracks zeigt – Uploads mit wenigen Plays tauchen dort schlicht nicht auf. Dazu kommen Titel, die regional gesperrt oder seit deinem letzten Besuch gelöscht sind, private Uploads ohne Freigabe-Link und alles, was hinter Go+ oder einem Kopierschutz liegt. Reposts und fremde Likes gehören ebenfalls nicht zu den Uploads eines Profils. Geht es dir um einen bestimmten Song, öffne ihn auf SoundCloud und füge seinen eigenen Track-Link ein.
Brauche ich ein Programm oder scdl, um ein SoundCloud-Profil zu downloaden?
Nein. Kommandozeilen-Werkzeuge wie scdl funktionieren zwar, verlangen aber eine Python-Installation, das Lösen von Abhängigkeitsfehlern und einen Client-Token in einer Konfigurationsdatei. Hier reicht der Browser-Tab, den du ohnehin offen hast: kein Programm, kein Konto, keine Browser-Erweiterung. Das ist zugleich der Sicherheitsgewinn – eine Downloader-Erweiterung fordert Lese- und Schreibrechte für jede Seite, die du besuchst, und ein installierter „Converter“ darf sich danach still selbst aktualisieren.
Ist es legal, alle Tracks eines Künstlers herunterzuladen?
Das hängt vom Material und vom Land ab, und wir geben keine Rechtsberatung. Eindeutig in Ordnung sind deine eigenen Uploads, als „Free Download“ freigegebene Titel und Creative-Commons-Material. In Deutschland erlaubt § 53 UrhG die Privatkopie, aber nicht aus offensichtlich rechtswidriger Quelle; Österreich nimmt zweifelhafte Quellen ausdrücklich aus; die Schweiz erlaubt das Herunterladen zum privaten Gebrauch und verbietet nur das Hochladen. Weitergeben oder veröffentlichen darfst du die Dateien in keinem der drei Länder.
Kann ich ein SoundCloud-Profil auch am Handy sichern?
Ja, es ist dieselbe Seite – auf dem iPhone, unter Android, am PC und am Mac. Auf dem iPhone lädst du in Safari herunter, danach liegen die Dateien in der Dateien-App unter „Downloads“ und gehen per Teilen-Menü an den Player deiner Wahl. Android legt sie über Chrome im Download-Ordner ab, den die meisten Musik-Apps automatisch einlesen. Plane bei einem ganzen Profil WLAN ein: Da kommen leicht mehrere Hundert MB zusammen.
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